So

04

Dez

2016

Die Geschichte des Lichts im Universum: Wo kommen die Sterne und Galaxien her?

Die Rüsselsheimer Sternfreunde laden für Freitag , 9.12.2016, um 20 Uhr zum letzten Astronomie-Vortrag des Jahres im E1 der Hochschule RheinMain ein.

 

Unter dem Titel : "Die Geschichte des Lichts im Universum: Wo kommen die Sterne und Galaxien her?" referiert Dr.Kai Noeske vom Max-Plank-Institut für Astronomie in Heidelberg.   

                 

Beinahe alles sichtbare Licht im Universum entsteht in den äußeren Lagen von Sternen. Die Geschichte des für uns sichtbar erleuchteten Universums ist damit eine Geschichte der Sterne im Universum und wann diese geboren wurden. Der Vortrag von Dr. Kai Noeske wird zeigen, wie die Geburt der Sterne untrennbar verbunden ist mit der Bildung von großräumiger Struktur und Galaxien. Die Erforschung der Geschichte der Geburt der Sterne im Universum spielt damit eine Schlüsselrolle um viele andere Details der Entwicklung des Universums zu verstehen:

  • die Bildung der Struktur in der dunklen Materie,
  • detailliertePhysik von Sternentstehung und Gas in Galaxien und
  • die Bildung schwerer chemischer Elemente,

die letztendlich zur Bildung erdähnlicher Planeten und des Lebens auf der Erde unabdingbar waren.

Die Sternentstehungsgeschichte können wir seit kurzem mit Großteleskopen auf der Erde und mit Weltraumteleskopen über mehr als 12 Milliarden Jahre zurückverfolgen und bald sogar bis wenige 100 Millionen Jahre nach dem Urknall. 

 

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Sa

03

Dez

2016

Astronomische Momente 2016 - Dezember

Das Licht des goldfarbenen Antares (Hauptstern im Scorpion) in 450 Lj Entfernung wird von den umgebenden Gasen am Rande der Milchstraße reflektiert. Die dichten Staubstreifen oberhalb verschlucken das Licht der Hintergrundsterne, rechts der Kugelsternhaufen M4, den Messier bereits 1746 in Einzelsterne auflösen konnte. 

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Fr

02

Dez

2016

Der Sternenhimmel im Dezember 2016

Auf der Dezember-Sternkarte – sie gilt für Mitternacht – erkennt man in Südrichtung das bekannteste Wintersternbild, den Orion. Seine sieben Sterne sind alle sehr hell, und in der von ihnen aufgespannten Form kann man sich gut den menschlichen Körper des Himmelsjägers vorstellen. Unterhalb der drei „Gürtelsterne“ entdeckt man mit einem Fernglas den blass schimmernden Orion-Nebel. Der rechte untere Stern des Orion, Rigel, ist gleichzeitig die rechte untere Ecke des „Wintersechsecks“.

 

Beim Wintersechseck handelt es sich um kein Sternbild, sondern um eine sehr große Figur aus sechs hellen Sternen verschiedener Sternbilder. Im Uhrzeigersinn folgt auf Rigel im Orion zuerst Sirius (im Großen Hund), dann Procyon (im Kleinen Hund), Castor (in den Zwillingen), Capella (im Fuhrmann), und schließlich Aldebaran im Stier.

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Di

01

Nov

2016

Astronomische Momente 2016 - November

Bei NGC5128 handelt es sich um eine irreguläre Galaxie mit einem starken Staubband. Centaurus A wurde erstmals 1827 von James Dunlop von Australien aus entdeckt und beschrieben. Die Entfernung liegt bei ca.20 Millionen Lichtjahre, also weit außerhalb unsrer Milchstraße.

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