Do

01

Sep

2016

Astronomische Momente 2016 - September

Der Adler-Nebel M16 ist eine Wasserstoffwolke, die durch die intensive UV-Strahlung der eingebetteten jungen Sterne zum Leuchten angeregt wird. Entdeckt wurde der offene Sternenhaufen von Jean-Philippe de Chéseaux während der Kartographierung von 21 Nebeln in den Jahren 1745 und 1746.

mehr lesen 0 Kommentare

Do

01

Sep

2016

Der Sternenhimmel im September 2016

Nach den hellen Sommernächten wird es im September wieder deutlich früher dunkel. Bereits gegen 21:30 Uhr kann man die meisten Sternbilder sehen. Früh am Abend ist es am Himmel immer noch Sommer, was man gut am Sommerdreieck mit Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler erkennen kann. Zu späterer Stunde – unsere Sternkarte gilt ja immer für Mitternacht (bei Sommerzeit sogar für 1 Uhr) – steht das große „Herbstviereck“ hoch am Himmel. Drei seiner Sterne gehören zum Sternbild Pegasus, die linke obere Ecke dagegen zur Lichterkette der Andromeda. 

 

Unterhalb von Pegasus und Andromeda stehen die Tierkreissternbilder Steinbock, Wassermann und Fische. Alle drei Sternbilder sind aber nur mit so schwachen Sternen gesegnet, dass man einen ziemlich dunklen Beobachtungsort braucht, um sie am Himmel zu finden. An helleren Sternen in dieser Gegend fällt einzig Diphda im Sternbild Walfisch auf. Sehr nah am Horizont kann man außerdem die helle Fomalhaut im Südlichen Fisch funkeln sehen.

 

Mondfinsternis am 16. September

Wenn der Mond am Abend des 16. September nach 19:30 Uhr aufgeht, ist sein nördlicher Teil leicht abgedunkelt. Bis kurz vor 20 Uhr nimmt die Verfinsterung noch etwas zu und nach 22 Uhr ist diese Halbschattenfinsternis auch schon wieder vorüber.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

01

Aug

2016

Astronomische Momente 2016 - August

Die Milchstraße - Der Blick zum Zentrum im Sternbild Schütze zeigt neben den unzähligen Sternen und Nebelflecken zahlreiche Staub- und Dunkelwolken - die im roten Wasserstofflicht leuchtenden Region in der Mitte findet man im Katalog unter der Nummer M8, links nach oben M17 und M16.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

01

Aug

2016

Der Sternenhimmel im August 2016

Der August ist vielleicht der schönste Monat, um sich in Ruhe den Sommersternhimmel anzuschauen. Wenn nach 22 Uhr langsam die ersten Sterne auftauchen, sollte man seinen Kopf einmal zum Himmel richten.

Senkrecht über uns fällt zuerst der helle Stern Wega auf. Wer später, wenn es ganz dunkel geworden ist, dort noch einmal hinschaut, wird auch das kleine, rautenförmige Sternbild Leier erkennen, in dem Wega der hellste Stern ist. Wer die Leier nicht sieht, hat nicht Wega, sondern vielleicht den Stern Atair (Sternbild Adler) oder Deneb (Sternbild Schwan) im Visier. Wega, Atair und Deneb bilden zusammen ein großes Dreieck, das man „Sommerdreieck“ nennt.

 

Mitten im Sommerdreieck und etwas links davon findet man die kleinen Sternbilder Pfeil und Delfin. Sie haben beide keine hellen Sterne, aber da sie so klein sind, fallen ihre Figuren auf den ersten Blick auf. Nach 23 Uhr macht sich auch die Milchstraße als fahl schimmerndes Band hoch über unseren Köpfen bemerkbar. Sowohl der westliche Teil des Himmels mit den herabziehenden Frühsommersternbildern als auch der Osthimmel mit den aufsteigenden Herbststernbilder ist arm an hellen Sternen.

 

 

Die Nacht der Sternschnuppen

Alljährlich kreuzt die Erde vom 10. bis 14. August die Bahn des Kometen „Swift-Tuttle“ und fliegt durch dessen Staubspur. Dringt ein solches Kometen-Staubkorn in die Erdatmosphäre ein, dann verglüht es und huscht als Sternschnuppe über den Himmel. Daher sind Mitte August jedes Jahr besonders viele Sternschnuppen zu sehen. Man spricht von den „Perseiden“ oder auch von den „Laurentius-Tränen“. Die beste Sternschnuppennacht ist in diesem Jahr vom 11. auf den 12. August zu erwarten. Der Mond geht etwa eine Stunde nach Mitternacht unter: in der zweiten Nachthälfte sind die meisten Sternschnuppen zu sehen.

mehr lesen 0 Kommentare