Fr

04

Mai

2018

Ballonaufstieg vom Vereinsgelände am 4. Mai

Um 9 Uhr kamen Prof. Götz mit 6 Studenten sowie Gerhard Peter (Funker) und Dietmar Sellner am Vereinshaus an, wo Herbert Heil schon mit der Füllgarnitur wartete. Sogleich begannen die Vorbereitungen für den Ballonaufstieg. Das Füllen des Ballons ging zügig, jedoch das Bestimmen der Auftriebskraft war wegen des Windes diffizil. Wir mussten uns mit einem Schätzwert zufrieden geben. Mittlerweile waren auch Paulo, DietmarL sowie Harald eingetroffen. Dietmar und Harald nutzten das gute Wetter um eine Schranktür außen instand zu setzen. Paulo konnte den neu beschafften Staubsauger in Betrieb nehmen, denn die Studentinnen bohrten Löcher ins Styropor um die Durchströmung an der Ozonsonde zu verbessern. Dann brach noch eine Kabelverbindung sowie die Stromversorgung zusammen, sodass Herbert zum Löten nachhause fuhr und Prof. Götz in die Stadt um Batterien zu holen. 

Mit einstündiger Verspätung begann der Aufstieg, nach 1 Minute hatten wir bereits via APRS die Position samt Höhenangabe. APRS ermöglicht automatisierte Verbreitung von Daten (z. B. GPS-Position, Wetterdaten) per Funk. Paulo hatte sein kleines Teleskop dabei  und so konnte der Ballon noch eine geraume Weile im Okular verfolgt werden. Dann wurde "umgeschaltet" um den Flugweg live am Laptop zu sehen. Wir fuhren zur Rheinfähre am Kornsand (Trebur) in die Nähe der zu erwartenden Landestelle. Jetzt musste der GPS Tracker angerufen werden und der meldete die Landung jenseits des Rheins bei Oppenheim. 

Glück gehabt, dass es keine Wasserlandung wurde! Sonde, Fallschirm und Ballonrest wurden bald gefunden und zur ersten Datenauswertung (alle Geräte haben bestens funktioniert) lud uns Prof. Götz kurzerhand zu sich nach Hause ein, in Oppenheim. 

Der Ballon erreichte ein Höhe von 18.830m bei einer Gesamtflugzeit von 2:38. 
Die Flugprognose und der aktuelle Ablauf stimmten erstaunlich gut überein. 

Dietmar Sellner

Di

01

Mai

2018

Astronomische Momente 2018 - Mai

Mond-Details

 

Licht und Schatten auf der Mondoberfläche. Im Bild die Krater Astrillus, Autolycus und Archimedes (unten) am Rand des Mare Imbrium. 

Auf dem Bild in östlicher Richtung neben dem Dreiergespann liegt die Landestelle von Apollo 15, direkt an der Hadley Rille.

 

Foto: Klaus Weinhold

Geo: Groß-Gerau, 4.1.2017 18:15 Uhr MEZ

Technik: Vixen Photo Guider / Skywatcher Skymax-127 OTA 127mm 1500mm Maksutov EOS 600D, Software: EOS Movie record - 29 AVI  je 600 Frames, bearbeitet mit Registax 6, mit Image Composite Editor als Panorama Bild zusammengefügt.

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Di

01

Mai

2018

Der Sternenhimmel im Mai 2018

Der Sternenhimmel im Mai 2018

Obwohl es noch nicht richtig Sommer ist, macht bereits ein typisches Sommersternbild auf sich aufmerksam: Tief über dem südöstlichen Horizont funkelt Antares im Skorpion. Ein Stück rechts von Antares zieht der Planet Jupiter seine Bahn. Hoch am Himmel, man muss den Kopf schon in den Nacken legen, wird man dagegen den Großen Wagen finden. Wenn man den Schwung der Wagendeichsel in Richtung Horizont verlängert, trifft man erst auf den hellen Stern Arktur im Bootes und später auf Spica in der Jungfrau. Noch ein Stück weiter nach rechts schwebt der Löwe über dem südwestlichen Horizont. Über dem Südosthorizont geht jetzt auch Saturn, der Ringplanet auf.

 

Etwas links oberhalb des hellen Sterns Arktur im Bootes fällt ein kleines Halbrund von Sternen auf: Die Nördliche Krone mit ihrem Hauptstern Gemma, dem Edelstein. In Richtung Horizont erstreckt sich der Schlangenträger zusammen mit der zweigeteilten Schlange; beide Sternbilder sind recht lichtschwach. Attraktiver wird der Sternenhimmel wieder in Ostrichtung. Dort ist bereits das Sommerdreieck aus den drei hellen Sternen Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler aufgegangen.

 

 

Planeten im Mai 2018

 

Merkur stand zwar Ende April/Anfang Mai weit von der Sonne entfernt, war aber nur von südlichen Ländern aus zu sehen. 

 

Venus ist jetzt amtlicher Abendstern, am 17. Mai steht die schmale Sichel des jungen Mondes unter ihr.

 

Mars geht nun schon gegen Mitternacht auf, der große Auftritt des roten Planeten bahnt sich an.

 

Jupiter ist der „Star“ des Monats, der Riesenplanet kommt am 9. Mai in Opposition – was im Gegensatz zur Politik die beste Sichtbarkeit bedeutet.

 

Saturn folgt Mars nach Mitternacht, der Ringplanet ist Objekt der zweiten Nachthälfte.

 

Uranus gewinnt nur langsam Abstand von der Sonne, im Mai kann man ihn nicht sehen.

 

Neptun taucht wie Uranus im Mai nicht am dunklen Nachthimmel auf.

 

Quelle: vds-astro.de

Sternkarte 2018 05
Sternkarte 2018 05
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Sa

14

Apr

2018

Tipps für das Sternegucken in Rüsselsheim

Der 2. Vorsitzende Horst Tremel berichtete über das Thema.
Anlass war der "Schau-in-den-Himmel-Tag" und so nutzte Frau Stella Lorenz vom Rüsselsheimer Echo die Gelegenheit zu einem Gespräch, das im link unten aufgerufen werden kann.