So

21

Okt

2018

Info zum 3. Astro-Vortrag von Referent Dr. Beuther

Wie sieht unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, wirklich aus?
Und mit welchen Methoden können wir
die unterschiedlichen Vorgänge und Prozesse dort studieren?
Die Milchstraße war schon immer Ziel zahlreicher Himmelsdurchmusterungen, aber das letzte Jahrzehnt hat besonders viele Durchmusterungen bei unterschiedlichsten Wellenlängen geliefert.

Der Vortrag wird sowohl das "Warum" der unterschiedlichen Wellenlängen beleuchten,
als auch neue Erkenntnisse basierend auf diesen Himmelsdurchmusterungen vorstellen.

Mo

01

Okt

2018

Astronomische Momente 2018 - Oktober

NGC 7000

 

Die rot leuchtenden Wasserstoffwolke in 2.500 Lj Entfernung wird durch die vorgelagerten Staubwolken zu den markanten Gebilden in Sternbild Schwan gestaltet. Rechts oben der strahlend helle Deneb.  

 

Foto: Horst Tremel

Geo: Sternenpark Vogelsberg Meichels, 25.8.2017 ab 23:00 Uhr MESZ

Technik: Nikon 180/2.8 auf Skywatcher HEQ5, Nikon D100 mod., 66x90 sek/800

Mo

01

Okt

2018

Der Sternenhimmel im Oktober 2018

Der Sternenhimmel im Oktober 2018

 

Die typischen Sternbilder des Herbststernhimmels sind das riesige Sternbild Pegasus, wobei die linke obere Ecke bereits zur Andromeda gehört; man nennt das Pegasus-Quadrat auch Herbstviereck. Unterhalb von Pegasus und Andromeda sind nur Sternbilder mit schwachen Sternen zu sehen: Im Südwesten der Wassermann, im Süden der Walfisch und darüber die Fische.

 

Im Osten ziehen dagegen bereits die Sternbilder des Winterhimmels mit deutlich helleren Sternen auf: Senkrecht über uns die Kassiopeia (das „Himmels-W“), zum Südosthorizont hin gefolgt vom Perseus (mit dem veränderlichen Stern Algol) und dem Stier mit dem prägnanten Sternhaufen der Plejaden und dem rötlichen Stern Aldebaran. Gerade aufgegangen ist der Himmelsjäger Orion mit seinen sieben sehr hellen Sternen. Für Planetenbeobachter bieten sich im Oktober die fernen Gasplaneten Neptun im Wassermann und Uranus in den Fischen an.

 

 

Planeten im Oktober 2018

 

Merkur entfernt sich bis Ende Oktober wieder weit von der Sonne, taucht in der Abenddämmerung aber nur von südlichen Ländern aus auf.

 

Venus zieht Ende Oktober an der Sonne vorbei, sie bleibt daher diesen Monat unsichtbar.

 

Mars hält sich hartnäckig am Abendhimmel auf, seine Bahn führt ihn durch das Sternbild Steinbock. Am 18. Oktober steht der Mond links von Mars.

 

Jupiter wird nun von den Strahlen der Sonne eingeholt, seine Sichtbarkeit endet im Laufe des Monats. Wer mag, kann seinen Abschied von Tag zu Tag in der Abenddämmerung verfolgen.

 

Saturn hat etwas mehr Abstand zur Sonne als Jupiter, daher kann man den Ringplaneten diesen Monat noch am Abendhimmel sehen.

 

Uranus steht Ende Oktober im Rampenlicht – seine Opposition tritt ein, er ist die ganze Nacht lang zwischen Fischen und Widder zu sehen. Natürlich nur mit einem Fernglas.

 

Neptun erreicht seine Südstellung nun bereits in der Zeit vor Mitternacht, das ist für eine spätabendliche Beobachtung des bläulichen Gasplaneten eine angenehme Zeit.

 

Quelle: vds-astro.de

Sternkarte 2018 10
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Sa

01

Sep

2018

Astronomische Momente 2018 - September

Plejaden

 

Die Plejaden waren schon im Altertum bekannt. Mit sechs, bei guten Bedingungen auch sieben, hellen Sternen heißt der Haufen Siebengestirn bzw. Augenprüfer. Die Gase der Umgebung reflektieren das Licht der jungen Sterne dieses offenen Sternhaufens.

 

Foto: Horst Tremel

Geo: Sternenpark Vogelsberg Meichels, 5.10.2017 - 10.10.2017

Technik: Celestron RASA 11" f/2.2 aud Skywatcher HEQ5, Nikon D810A, 18x3Min/400

Sa

01

Sep

2018

Der Sternenhimmel im September 2018

Der Sternenhimmel im September 2018

 

Nach den hellen Sommernächten wird es im September wieder deutlich früher dunkel. Bereits gegen 21:30 Uhr kann man die meisten Sternbilder sehen. Früh am Abend ist es am Himmel immer noch Sommer, was man gut am Sommerdreieck mit Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler erkennen kann. Zu späterer Stunde – die Sternkarte gilt immer für Mitternacht (bei Sommerzeit sogar für 1 Uhr) – steht das große „Herbstviereck“ hoch am Himmel. Drei seiner Sterne gehören zum Sternbild Pegasus, die linke obere Ecke dagegen zur Lichterkette der Andromeda. 

 

Unterhalb von Pegasus und Andromeda stehen die Tierkreissternbilder Steinbock, Wassermann und Fische. Alle drei Sternbilder sind aber nur mit so schwachen Sternen gesegnet, dass man einen ziemlich dunklen Beobachtungsort braucht, um sie am Himmel zu finden. An helleren Sternen in dieser Gegend fällt einzig Diphda im Sternbild Walfisch auf. Sehr nah am Horizont kann man außerdem die helle Fomalhaut im Südlichen Fisch funkeln sehen. Für Hobbyastronomen bieten sich in den Herbstmonaten die fernen Planeten Uranus und Neptun als Beobachtungsziel an. Der rote Planet Mars ist ein Objekt für die frühen Abendstunden.

 

 

Planeten im September 2018

 

Merkur ist Anfang September am Morgenhimmel über dem Nordosthorizont zu sehen. Ab 5:30 Uhr Sommerzeit.

 

Venus glänzt am 21. mit maximaler Helligkeit am Abendhimmel, geht jetzt aber immer früher unter und entzieht sich Ende September unseren Blicken.

 

Mars ist der Planet für die erste Nachthälfte. Am 19. September steht der zunehmende Mond neben ihm.

 

Jupiter hat seine beste Sichtbarkeit in diesem Jahr nun hinter sich, er verabschiedet sich langsam vom Abendhimmel.

 

Saturn kann man wie Mars und Jupiter am Abendhimmel sehen. Am 17. September begegnet ihm der Halbmond.

 

Uranus zieht seine Bahn im Grenzgebiet der Sternbilder Fische und Widder. Ab diesem Monat lohnt es sich, den grünlichen Planeten aufzusuchen.

 

Neptun steht am 7. September der Sonne gegenüber, er erreicht seine diesjährige Opposition, beste Beobachtungsbedingungen. 

 

 

Quelle: vds-astro.de

Sternkarte 2018 09
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