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Nov

2018

Astronomische Momente 2018 - November

Partielle Mondfinsternis

 

Partielle Mondfinsternis über Europa am 7. August 2017. Der Kernschatten der Erde bedeckte dabei den Mond zu ca. 25%.

 

Foto: Klaus Weinhold

Geo: Groß-Gerau, 7.8.2017 21:17 Uhr MESZ

 

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Nov

2018

Der Sternenhimmel im November 2018

Der Sternenhimmel im November 2018

 

Im November erwartet man gemäß der Jahreszeit nur Herbst- und Wintersternbilder am Nachthimmel. Da die Sonne aber immer früher untergeht (am 15.11. bereits kurz nach 16:30 Uhr), kann man sich am frühen Abend noch einmal in Ruhe von den Sommersternbildern Schwan, Leier und Adler verabschieden.

 

Unsere Sternkarte für die Zeit um Mitternacht zeigt dagegen die Pracht der Wintersternbilder: Orion, Stier, Zwillinge und Fuhrmann sind bereits aufgegangen. Selbst Sirius, der hellste Fixstern am irdischen Himmel, blinkt schon über dem Südosthorizont. Im Süden und Südwesten halten sich noch die Herbststernbilder auf. Unterhalb des Herbstvierecks (das große Quadrat aus drei Sternen des Pegasus und einem Stern der Andromeda) findet man die ausgedehnten, aber nur aus lichtschwachen Sternen bestehenden Sternbilder Wassermann, Fische und Walfisch. Auch Eridanus, das Sternbild zwischen Walfisch und Orion, ist keine wirkliche Bereicherung. In einer klaren Nacht kann man aber einmal versuchen, dem Lauf des Himmelsflusses zu folgen.

 

 

Planeten im November 2018

 

Merkur bietet Anfang November von Breitengraden südlicher als 40 Grad eine Abendsichtbarkeit.

 

Venus macht sich ab Mitte November über dem Südosthorizont als Morgenstern bemerkbar. Sie steht dann nicht weit vom Jungfrauhauptstern Spica entfernt, so dass man die Bewegung des Planeten von Tag zu Tag bemerken wird.

 

Mars arbeitet sich die Ekliptik empor, er wechselt vom Steinbock in den Wassermann. Am 16. November begegnet ihm wieder einmal der Mond.

 

Jupiter steht von uns aus gesehen Ende November jenseits der Sonne, der Riesenplanet ist somit nachts nicht zu sehen.

 

Saturn sagt nun Ade am Abendhimmel und beendet seine Sichtbarkeit für dieses Jahr. Am 11. November bietet die Mondsichel nahe bei Saturn einen hübschen Himmelsanblick.

 

Uranus ist in seinem Monat nach der Opposition und damit ein leichtes Fernglasobjekt, sobald es richtig dunkel geworden ist.

 

Neptun sollte man vor Uranus aufsuchen, er ist schon abends in bester Position in Südrichtung.

 

Quelle: vds-astro.de

Sternkarte 2018 11
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Okt

2018

Astronomische Momente 2018 - Oktober

NGC 7000

 

Die rot leuchtenden Wasserstoffwolke in 2.500 Lj Entfernung wird durch die vorgelagerten Staubwolken zu den markanten Gebilden in Sternbild Schwan gestaltet. Rechts oben der strahlend helle Deneb.  

 

Foto: Horst Tremel

Geo: Sternenpark Vogelsberg Meichels, 25.8.2017 ab 23:00 Uhr MESZ

Technik: Nikon 180/2.8 auf Skywatcher HEQ5, Nikon D100 mod., 66x90 sek/800

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Okt

2018

Der Sternenhimmel im Oktober 2018

Der Sternenhimmel im Oktober 2018

 

Die typischen Sternbilder des Herbststernhimmels sind das riesige Sternbild Pegasus, wobei die linke obere Ecke bereits zur Andromeda gehört; man nennt das Pegasus-Quadrat auch Herbstviereck. Unterhalb von Pegasus und Andromeda sind nur Sternbilder mit schwachen Sternen zu sehen: Im Südwesten der Wassermann, im Süden der Walfisch und darüber die Fische.

 

Im Osten ziehen dagegen bereits die Sternbilder des Winterhimmels mit deutlich helleren Sternen auf: Senkrecht über uns die Kassiopeia (das „Himmels-W“), zum Südosthorizont hin gefolgt vom Perseus (mit dem veränderlichen Stern Algol) und dem Stier mit dem prägnanten Sternhaufen der Plejaden und dem rötlichen Stern Aldebaran. Gerade aufgegangen ist der Himmelsjäger Orion mit seinen sieben sehr hellen Sternen. Für Planetenbeobachter bieten sich im Oktober die fernen Gasplaneten Neptun im Wassermann und Uranus in den Fischen an.

 

 

Planeten im Oktober 2018

 

Merkur entfernt sich bis Ende Oktober wieder weit von der Sonne, taucht in der Abenddämmerung aber nur von südlichen Ländern aus auf.

 

Venus zieht Ende Oktober an der Sonne vorbei, sie bleibt daher diesen Monat unsichtbar.

 

Mars hält sich hartnäckig am Abendhimmel auf, seine Bahn führt ihn durch das Sternbild Steinbock. Am 18. Oktober steht der Mond links von Mars.

 

Jupiter wird nun von den Strahlen der Sonne eingeholt, seine Sichtbarkeit endet im Laufe des Monats. Wer mag, kann seinen Abschied von Tag zu Tag in der Abenddämmerung verfolgen.

 

Saturn hat etwas mehr Abstand zur Sonne als Jupiter, daher kann man den Ringplaneten diesen Monat noch am Abendhimmel sehen.

 

Uranus steht Ende Oktober im Rampenlicht – seine Opposition tritt ein, er ist die ganze Nacht lang zwischen Fischen und Widder zu sehen. Natürlich nur mit einem Fernglas.

 

Neptun erreicht seine Südstellung nun bereits in der Zeit vor Mitternacht, das ist für eine spätabendliche Beobachtung des bläulichen Gasplaneten eine angenehme Zeit.

 

Quelle: vds-astro.de

Sternkarte 2018 10
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