Fr

12

Mai

2017

Start Stratosphärenballon 10. Juni Hessentag

Mit dem Start eines Stratosphärenballons wollen die Rüsselsheimer Sternfreunde für die volkstümliche Amateur-Astronomie werben. Es sollen Bilder auch vom Hessentag (9.-18. Juni 2017) aus einer Höhe von über 30.000 m aufgenommen werden. 

Es ist nicht trivial, ein solches Projekt zu realisieren –
insbesondere nicht so nahe beim Flughafen Frankfurt.

Der genaue Startort und der genaue Zeitpunkt des Starts können momentan noch nicht genannt werden (Festgelände, Vereinsgelände oder noch weiter draußen)   – die Luftaufsicht entscheidet über den Startort. Zeitnah wird nach Rücksprache mit dem Tower abhängig vom Wetter (insbesondere von Windrichtung und -stärke auch in großer Höhe) die Startfreigabe erfolgen.

Hier werden dann die aktuellen Daten bereit stehen!

 

 

 

  

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Mo

01

Mai

2017

Astronomische Momente 2017 - Mai

Lagunennebel (M8) und Trifidnebel (M20) im Sternbild Schütze. Eingebettet in den Gasnebel liegt der Sternhaufen NGC6530, der das umgebende Gas im M8 leuchten lässt. Die unterschiedlichen Temperaturen der zentralen Sterne sorgen für die Farben im M20.

 

Foto: Dietmar Leister, Puntagorda (La Palma), 02.08.2016 2:47 Uhr MESZ

Technik: Pentax SDHF (500mm/f6,7) auf EQ6-Synscan, Canon EOS 600Da, ISO3200, 30 x 180s, Guiding Alccd5L-II an 135mm/f2.8,  Astro-Photography-Tool und PHD2, Bearbeitung mit PixInsight

Mo

01

Mai

2017

Der Sternenhimmel im Mai 2017

Obwohl es noch nicht richtig Sommer ist, macht bereits ein typisches Sommersternbild auf sich aufmerksam: Tief über dem südöstlichen Horizont funkelt Antares im Skorpion. Ein Stück links von Antares zieht der Ringplanet Saturn seine Bahn. Hoch am Himmel, man muss den Kopf schon in den Nacken legen, wird man dagegen den Großen Wagen finden. Wenn man den Schwung der Wagendeichsel in Richtung Horizont verlängert, trifft man erst auf den hellen Stern Arktur im Bootes und später auf Spica in der Jungfrau. Der helle „Stern“ rechts neben Spica ist Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems. Noch ein Stück weiter nach rechts schwebt der Löwe über dem südwestlichen Horizont.

 

Etwas links oberhalb des hellen Sterns Arktur im Bootes fällt ein kleines Halbrund von Sternen auf: Die Nördliche Krone mit ihrem Hauptstern Gemma, dem Edelstein. In Richtung Horizont erstreckt sich der Schlangenträger zusammen mit der zweigeteilten Schlange; beide Sternbilder sind recht lichtschwach. Attraktiver wird der Sternenhimmel wieder in Ostrichtung. Dort ist bereits das Sommerdreieck aus den drei hellen Sternen Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler aufgegangen.

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Mo

10

Apr

2017

Die turbulente Geburt der Sterne

Die Rüsselsheimer Sternfreunde laden für Freitag , 28.4.2017, um  20 Uhr zum ersten  Astronomie-Vortrag des Jahres im E1 der Hochschule RheinMain ein. 

 

Unter dem Titel : 

                       

Die turbulente Geburt der Sterne

 

referiert Prof.Dr.Ralf Klessen von der Universität Heidelberg.

 

Seit Urzeiten beschäftigten sich die Menschen mit den Gestirnen über ihnen. Während frühere Zivilisationen die "Fixsterne" als unverrückbare, ewig existierende Objekte ansahen, zeigt uns die heutige Wissenschaft ein anderes, weitaus dynamischeres Bild. Sterne sind Teil eines kosmischen Kreislaufs. Sie entstehen neu und vergehen wieder nach einiger Zeit. Die Geburt der Sterne vollzieht sich in riesigen interstellaren Wolken aus Gas und Staub. Durch das komplexe Wechselspiel aus turbulenter Bewegung des Wolkenmaterials und Gravitation ent-stehen immer wieder Regionen, in denen sich Gas und Staub aufgrund der eigenen Schwereanziehung so stark verdichten, dass schließlich Kernreaktionen einsetzen und für Stabilität sorgen. Ein Stern ist entstanden. Dieser Geburtsvorgang soll hier näher betrachtet werden. 

 

 

Zur Person:

 

Prof. Dr. Ralf Klessen wurde im Jahr 2006 als Professor für Theoretische Astro-physik an das Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg berufen.

Er beschäftigt sich mit dem Prozess der Sternentstehung, der Dynamik des inter-stellaren Mediums und der Entwicklung numerischer Methoden in der Astrophysik. In 2013 erhielt er einen ERC Advanced Grant zur Erforschung der ersten Sterne und in 2002 den Ludwig-Biermann-Preis der Astronomischen Gesellschaft für seine Untersuchungen des Sternentstehungsprozesses. 

 

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