Sa

14

Jul

2018

Mondfinsternis am 27.07.2018

Ende Juli wird es erst spät dunkel. Am zentralen Ort für Deutschland bei 50 Grad Nord und 10 Grad Ost geht die Sonne um 21:13 Uhr Sommerzeit unter, in Hamburg muss man bis 21:28 Uhr warten. Mond und Mars sind nicht weit voneinander entfernt, der Mond steht etwas höher. Beiden kann man beim Aufgang in Südostrichtung zusehen. Der Mond ist dann bereits vollständig verfinstert und am Dämmerungshimmel kaum zu erkennen. Mars folgt eine Stunde später, er leuchtet sehr hell mit rötlichem Licht. Zum Höhepunkt der Mondfinsternis um 22:22 Uhr stehen sowohl Mond als auch Mars noch tief über dem Südosthorizont. Am Ende der Finsternis um 23:14 Uhr sieht es besser aus: dann stehen die Himmelskörper deutlich höher, es ist richtig dunkel und man wird sich an ihrem rötlichen Leuchten erfreuen. Man kann das Schauspiel bis nach Mitternacht verfolgen und dem Mond beim Verlassen des Erdschattens zusehen.

Rein zufällig finden am Freitagabend des 27. Juli 2018 zwei Himmelsereignisse zur gleichen Zeit statt: Mars, der rote Planet, steht in Erdnähe und der Mond taucht in den Schatten der Erde ein. Zudem sind Mond und Mars nicht weit voneinander entfernt. Wer den einen sehen will, findet daher auch den anderen. Das Schauspiel startet mit Beginn der Dunkelheit am späten Abend. Die Mondfinsternis endet kurz nach Mitternacht, Mars hingegen ist die ganze Nacht lang zu sehen.

Eine Mondfinsternis findet nur bei Vollmond statt, denn dann steht der Mond der Sonne genau gegenüber und kann in den Schatten der Erde eintauchen. Doch das ist nicht bei jedem Vollmond der Fall, da die Mondbahn um Einiges gegenüber der Erdbahn geneigt ist. Meist zieht der Vollmond daher weit am Schatten der Erde vorbei. Nur dann, wenn sich die Mondbahn mit der Erdbahn kreuzt und gleichzeitig Vollmond ist, sehen wir den Mond verfinstert. Die Mondfinsternis am 27. Juli ist total und besonders lang: der Mond taucht für eine Stunde und 44 Minuten vollständig in den Erdschatten ein.

Der rote Planet ist weiter von der Sonne entfernt als die Erde. Während unser Heimatplanet das Zentralgestirn einmal pro Jahr umrundet, braucht Mars dafür knapp zwei Jahre. Zudem schwankt der Abstand von Mars zur Sonne erheblich: in seinem sonnenfernsten Punkt ist er rund 250 Millionen Kilometer entfernt, im sonnennächsten nur etwas mehr als 200 Millionen Kilometer. Für unser „Raumschiff Erde“ bedeutet das: nur dann, wenn Mars der Sonne nahe steht und ihn die Erde auf der Innenbahn überholt, glänzt er besonders hell am Himmel und wird vergleichsweise groß. Dieses Ereignis tritt im Durchschnitt nur alle 15 Jahre ein; nach 2003 ist es am 27. Juli 2018 wieder einmal so weit: Mars steht in Erdnähe, er ist dann 58 Millionen Kilometer von der Erde entfernt.

Die Rüsselsheimer Sternfreunde sind an diesem Abend ab 20:30 auf dem Gelände anzutreffen um der Interessierten Bevölkerung dieses Ereignis zu erläutern. Bei geeignetem Wetter ist ein Blick durch die Teleskope des Vereins auf dieses Himmelsschauspiel möglich.

 

Quelle: vds.de

 

Fr

13

Jul

2018

27.7. Mondfinsternis und Marsopposition

Am Freitagabend des 27. Juli 2018 finden zwei Himmelsereignisse zur gleichen Zeit statt:

der Mond taucht in den Schatten der Erde ein und Mars, der rote Planet, steht in Erdnähe.

Die Rüsselsheimer Sternfreunde sind an diesem Abend ab 20:30 auf dem Gelände anzutreffen

um der interessierten Bevölkerung dieses Ereignis zu erläutern.

Bei geeignetem Wetter ist ein Blick auf dieses Himmelsschauspiel

durch die Teleskope des Vereins möglich. 

Der Sonnenuntergang ist um 21:16 Uhr während der Mond über dem Südosthorizont aufgeht. 

Zum Höhepunkt der Mondfinsternis um 22:22 sind Mond und Mars nicht weit voneinander entfernt. Wer den einen sehen will, findet daher auch den anderen.

Die Mondfinsternis endet kurz nach Mitternacht,

Mars hingegen ist die ganze Nacht lang zu sehen, ebenso Saturn und Jupiter. 


Info 

Bei Vollmond ist die Mondscheibe während der Nacht vollständig von der Sonne beleuchtet zu sehen. Nur wenn Sonne, Erde und Mond exakt in einer Linie stehen, kann der Mond in den Schatten der Erde eintauchen. Doch das ist nicht bei jedem Vollmond der Fall, da die Mondbahn um Einiges gegenüber der Erdbahn geneigt ist. Meist zieht der Vollmond daher weit am Schatten der Erde vorbei. Die Mondfinsternis am 27. Juli ist total und besonders lang: der Mond taucht für eine Stunde und 44 Minuten vollständig in den Erdschatten ein. 

Der rote Planetist weiter von der Sonne entfernt als die Erde. Während unser Heimatplanet das Zentralgestirn einmal pro Jahr umrundet, braucht Mars dafür knapp zwei Jahre. Zudem schwankt der Abstand von Mars zur Sonne erheblich: in seinem sonnenfernsten Punkt ist er rund 250 Millionen Kilometer entfernt, im sonnennächsten nur etwas mehr als 200 Millionen Kilometer. Für unser „Raumschiff Erde“ bedeutet das: nur dann, wenn Mars der Sonne nahe steht und ihn die Erde auf der Innenbahn überholt, glänzt er besonders hell am Himmel und wird vergleichsweise groß. Dieses Ereignis tritt im Durchschnitt nur alle 15 Jahre ein; nach 2003 ist es am 27. Juli 2018 wieder einmal so weit: Mars steht in Erdnähe, er ist dann 58 Millionen Kilometer von der Erde entfernt.

So

01

Jul

2018

Astronomische Momente 2018 - Juli

Triangulum-Nebel

 

Die Spiralgalaxie NGC598 wird auch als Triangulum-Nebel oder Dreiecksgalaxie bezeichnet und wurde von Messier als Objekt Nr. 33 (M33) katalogisiert. Sie ist nach der Andromedagalaxie die zweithellste Spiralgalaxie am Sternenhimmel.

 

Foto: Horst Tremel

Geo: Sternenpark Vogelsberg Meichels, 10.8.2017, ab 23:00 Uhr MESZ

Technik: Celestron RASA 11" f/2.2 aud Skywatcher HEQ5, Nikon D810A, 18x3Min/400

So

01

Jul

2018

Der Sternenhimmel im Juli 2018

Der Sternenhimmel im Juli 2018

 

Im Juli wird es abends erst sehr spät dunkel, um Sternbilder erkennen zu können. Wer ab 23 Uhr steil nach oben blickt, wird den hellen Stern Wega im Sternbild Leier sehen. Zwei weitere helle Sterne bilden zusammen mit Wega das „Sommerdreieck“: links von Wega der Stern Deneb im Sternbild Schwan und ein gutes Stück in Richtung Horizont der Stern Atair im Sternbild Adler. Sobald es Mitte Juli nachts wieder richtig dunkel wird, kann man erahnen, wie sich mitten durch das Sommerdreieck das Band der Milchstraße zieht. Im Osten gehen mit Pegasus und Andromeda die ersten Herbstbilder auf.

 

Tief im Süden, oberhalb des Sternbildes Schütze, macht Saturn auf sich aufmerksam. Weiter nach Osten folgen ihm der rote Planet Mars, und im Wassermann kann man mit einem Fernglas Neptun aufsuchen. Pluto im Schützen ist ein Objekt für Profis.

 

 

Planeten im Juli 2018

 

Merkur wird am 12. Juli über 26 Grad von der Sonne entfernt sein, man kann ihn aber nur von südlichen Ländern aus am Abendhimmel sehen.

 

Venus macht ihrem Namen als Abendstern im Juli noch alle Ehre, aber da es jetzt erst sehr spät dunkel wird, ist sie eher ein „Nachtstern“ (doch natürlich immer noch ein Planet). Am 9. zieht Venus am Löwenhauptstern Regulus vorbei.

 

Mars hat am 27. Juli seinen großen Auftritt, dann steht der rote Planet zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder in Erdnähe. Und am gleichen Abend findet eine totale Mondfinsternis statt: der verfinsterte Vollmond ist nur eine Handbreit von Mars entfernt.

 

Jupiter wird zum bequemen Planeten am Abendhimmel, wie Mars und Saturn findet man ihn über dem südlichen Horizont.

 

Saturn ist der dritte im Bunde der Sommerplaneten. Auch der Ringplanet durchstreift derzeit die südlichen Regionen des Tierkreises und erhebt sich daher nur mäßig über den Südhorizont.

 

Uranus taucht jetzt wieder in der zweiten Nachthälfte auf, ist aber noch kein Beobachtungsziel.

 

Neptun ist ein Objekt für die Morgenstunden, der bläuliche Eisriese lohnt aber noch nicht.

 

Quelle: vds-astro.de

Sternkarte 2018 07
Sternkarte 2018 07
VdS-Sternkarte_2018-07.pdf
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