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01

Jun

2018

Astronomische Momente 2018 - Juni

Andromeda

 

An einem dunklen Standort kann man die Andromeda Galaxie gerade noch mit bloßem Auge erkennen. Sie ist, mit einer Entfernung von 2,5 Millionen Lj., dass am weitesten entfernte Objekt, welches ohne Teleskop gesehen werden kann. 

 

Foto: Horst Tremel

Geo: Sternenpark Vogelsberg Meichels, 23.9.2016, ab 22:00 Uhr MESZ

Technik: Nikon 300/4 auf Skywatcher HEQ5, Nikon D700 mod., 414/800

Fr

01

Jun

2018

Der Sternenhimmel im Juni 2018

Der Sternenhimmel im Juni 2018

 

Der Juni ist der beste Monat, um die südlichen Sternbilder Skorpion und Schütze zu beobachten. Von Deutschland aus sind sie sehr nah am Horizont zu finden. Wer jedoch in der Mittelmeerregion Urlaub macht, kann sie deutlich höher am Himmel sehen. Neben dem hellen Skorpion-Hauptstern Antares fällt über dem Schützen der Planet Saturn auf. Oberhalb von Skorpion und Schütze verbergen sich die unscheinbaren Sternbilder Schlangenträger, Schlange und darüber der Herkules. Am linken Ende des Schützen zieht der Zwergplanet Pluto seine ferne Bahn; ihn kann man aber nur im (sehr) großen Teleskop einer Sternwarte sehen. Und Mars, der rote Planet, erhebt sich jetzt im Steinbock über die Horizontlinie. Die besonders hellen Sterne am Himmel sind Arktur im Bootes, Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler. Am südwestlichen Himmel wird Jupiter im Laufe der Nacht untergehen.

 

Das Band der Milchstraße zieht sich quer über den Himmel. Da es im Juni aber nachts nicht ganz dunkel wird, ist es besser, die Milchstraße erst im August anzuschauen. Der Große Bär ist auf der Sternkarte nur noch zum Teil zu sehen. Er sinkt zunehmend dem Horizont entgegen und ist jetzt in nordwestlicher Richtung zu finden.

 

 

Planeten im Juni 2018

 

Merkur bietet uns Ende Juni eine Herausforderung: er ist dann von Süddeutschland (und weiter südlich) aus gegen 22:30 Uhr Sommerzeit in der Abenddämmerung zu sehen.

 

Venus läutet als Abendstern die Nachtruhe ein. Am 16. Juni steht wieder die schmale Sichel des zunehmenden Mondes neben ihr.

 

Mars wird im Juni viel heller, der rote Planet glänzt schon fast die gesamte dunkle Nacht über dem Südosthorizont. 

 

Jupiter ist nach Venus abends das zweite auffällige Himmelslicht. Während Venus im Westen herabsinkt, steigt Jupiter im Südosten aber immer höher.

 

Saturn erreicht Ende Juni seine diesjährige Opposition – der Ringplanet geht bei Sonnenuntergang im Südosten auf, erreicht gegen Mitternacht seine höchste Stellung über dem Südhorizont und geht morgens im Südwesten unter.

 

Uranus hat sich noch immer nicht so weit von der Sonne entfernt, dass man ihn nachts sehen könnte.

 

Neptun geht Ende Juni bereits vor Mitternacht auf, in den hellen Sommernächten lohnt es aber nicht, ihn aufzusuchen. 

 

Quelle: vds-astro.de

Sternkarte 2018 06
Sternkarte 2018 06
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04

Mai

2018

Ballonaufstieg vom Vereinsgelände am 4. Mai

Um 9 Uhr kamen Prof. Götz mit 6 Studenten sowie Gerhard Peter (Funker) und Dietmar Sellner am Vereinshaus an, wo Herbert Heil schon mit der Füllgarnitur wartete. Sogleich begannen die Vorbereitungen für den Ballonaufstieg. Das Füllen des Ballons ging zügig, jedoch das Bestimmen der Auftriebskraft war wegen des Windes diffizil. Wir mussten uns mit einem Schätzwert zufrieden geben. Mittlerweile waren auch Paulo, DietmarL sowie Harald eingetroffen. Dietmar und Harald nutzten das gute Wetter um eine Schranktür außen instand zu setzen. Paulo konnte den neu beschafften Staubsauger in Betrieb nehmen, denn die Studentinnen bohrten Löcher ins Styropor um die Durchströmung an der Ozonsonde zu verbessern. Dann brach noch eine Kabelverbindung sowie die Stromversorgung zusammen, sodass Herbert zum Löten nachhause fuhr und Prof. Götz in die Stadt um Batterien zu holen. 

Mit einstündiger Verspätung begann der Aufstieg, nach 1 Minute hatten wir bereits via APRS die Position samt Höhenangabe. APRS ermöglicht automatisierte Verbreitung von Daten (z. B. GPS-Position, Wetterdaten) per Funk. Paulo hatte sein kleines Teleskop dabei  und so konnte der Ballon noch eine geraume Weile im Okular verfolgt werden. Dann wurde "umgeschaltet" um den Flugweg live am Laptop zu sehen. Wir fuhren zur Rheinfähre am Kornsand (Trebur) in die Nähe der zu erwartenden Landestelle. Jetzt musste der GPS Tracker angerufen werden und der meldete die Landung jenseits des Rheins bei Oppenheim. 

Glück gehabt, dass es keine Wasserlandung wurde! Sonde, Fallschirm und Ballonrest wurden bald gefunden und zur ersten Datenauswertung (alle Geräte haben bestens funktioniert) lud uns Prof. Götz kurzerhand zu sich nach Hause ein, in Oppenheim. 

Der Ballon erreichte ein Höhe von 18.830m bei einer Gesamtflugzeit von 2:38. 
Die Flugprognose und der aktuelle Ablauf stimmten erstaunlich gut überein. 

Dietmar Sellner

Di

01

Mai

2018

Astronomische Momente 2018 - Mai

Mond-Details

 

Licht und Schatten auf der Mondoberfläche. Im Bild die Krater Astrillus, Autolycus und Archimedes (unten) am Rand des Mare Imbrium. 

Auf dem Bild in östlicher Richtung neben dem Dreiergespann liegt die Landestelle von Apollo 15, direkt an der Hadley Rille.

 

Foto: Klaus Weinhold

Geo: Groß-Gerau, 4.1.2017 18:15 Uhr MEZ

Technik: Vixen Photo Guider / Skywatcher Skymax-127 OTA 127mm 1500mm Maksutov EOS 600D, Software: EOS Movie record - 29 AVI  je 600 Frames, bearbeitet mit Registax 6, mit Image Composite Editor als Panorama Bild zusammengefügt.

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