Der Sternenhimmel im März 2016

Als hellstes Objekt (nach dem Mond) strahlt in südlicher Himmelsrichtung der Planet Jupiter. Ihn sieht man abends, sobald es dunkel wird. Unsere Sternkarte zeigt den gestirnten Himmel für die Stunde um Mitternacht. Dann wird der Sternenhimmel von den Frühlingssternbildern beherrscht. Genau in Südrichtung, oberhalb von Jupiter, findet man jetzt das Sternbild Löwe, dessen Figur in der Tat an eine liegende Raubkatze erinnert. In südöstlicher Richtung sorgen zwei Lichter für Aufmerksamkeit: Spica, der Hauptstern der Jungfrau, und höher am Himmel Arctur im Sternbild Bootes. Arctur, Spica und Regulus spannen das sogenannte Frühlingsdreieck auf.

 

Der Große Wagen (ein Teil des Sternbildes Großer Bär) ist jetzt senkrecht über unseren Köpfen zu finden. Zwischen ihm und dem Löwen haben nur die unscheinbaren Sternbilder Kleiner Löwe, Jagdhunde und das Haar der Berenike ihren Platz. Ähnlich verhält es sich mit dem Gebiet zwischen Löwe und Horizont: Hier schlängelt sich die lichtschwache Wasserschlange, der Sextant tritt kaum hervor, meist kann man nur Becher und Rabe aufgrund ihrer prägnanten Formen erkennen.

Die Planeten im März 2016

Merkur zieht wie Uranus und Neptun seine Bahn nahe der Sonne am Taghimmel.

 

Venus ist stark geschrumpft und verabschiedet sich bis Ende März vom Morgenhimmel.

 

Mars wechselt von der Waage in den Skorpion, fast könnte man ihn mit Antares verwechseln.

 

Jupiter steht am 8. März im Löwen in Opposition – beste Beobachtungsbedingungen.

 

Saturn ist Mars auf der Ekliptik ein Stück voraus, auch ihn findet man im Skorpion.

 

Uranus beendet seine Sichtbarkeitsperiode, das abendliche Aufsuchen wird zur Herausforderung.

 

Neptun ist den zweiten Monat in Folge nicht am dunklen Nachthimmel zu sehen.

Quelle: vds-astro.de

Sternkarte 2016 03
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